Haarverdichtung Wien 1090 – Extensions für feines & lichtes Haar, Nähe Schottentor
Volles, dichtes Haar – das wünschen sich viele, und der Weg dorthin ist oft einfacher als gedacht. Als Great Lengths Master-Spezialistin und mit meiner Erfahrung auf diesem Gebiet seit 2001 begleite ich meine Kundinnen mit Einfühlungsvermögen und fachlicher Präzision. Von Weft-Haartressen über Tape Extensions bis zu Bondings – gemeinsam finden wir die Methode, die am besten zu Ihrer Situation passt. Das Ergebnis: natürlich dichtes, volles Haar, das sich nahtlos in Ihr Eigenhaar einfügt.
Weft-Haartressen - GL Weft Linea für natürliche Fülle
Die ultrafeine und leichte GL Weft Linea eignet sich besonders schön, um feinem Haar gezielt mehr Fülle in Längen und Spitzen zu geben. Durch ihre flache Verarbeitung lässt sie sich harmonisch in das Eigenhaar integrieren und sorgt für einen natürlichen Fall und angenehmen Tragekomfort.
GL Tapes – Schnell & schonend
Tape-In Extensions sind perfekt für gezielte Verdichtung in bestimmten Bereichen. Besonders schonend für feines Haar, da ohne Hitze angebracht.
Keratinbondings mit Ultrasonic Touch - Feine Verbindungen für gezielte Fülle
Feine Keratinbondings sind einzelne Extensionssträhnen mit flachen Befestigungsstellen aus Keratin, die gezielt dort eingesetzt werden können, wo dem Eigenhaar Fülle fehlt – beispielsweise im Seiten- oder Vorderbereich. Bei der Ultrasonic-Touch-Kaltmethode von Great Lengths werden die Keratinbondings mithilfe von Ultraschallwellen aktiviert und mit dem Eigenhaar verbunden. Anders als bei klassischen Wärmeverfahren ist dafür keine starke direkte Hitze erforderlich. Die flachen Verbindungsstellen können individuell an das Eigenhaar angepasst und besonders fein gearbeitet werden – für einen angenehmen Tragekomfort und ein möglichst unauffälliges Ergebnis.
Weft, Tapes & Bondings individuell kombiniert
Je nach Eigenhaar und gewünschter Fülle können verschiedene Extensions-Methoden gezielt miteinander kombiniert werden. So lassen sich beispielsweise größere Bereiche mit einer feinen Weft verdichten und Seiten oder einzelne Haarpartien mit Tapes oder feinen Bondings ergänzen.
Haarverdichtung für dünnes, feines Haar individuell mehr Fülle
Jede Haarverdichtung wird individuell auf Haarstärke, Haardichte und die vorhandene Frisur abgestimmt. Entscheidend ist, wo zusätzliche Fülle gewünscht wird und welche Haarmenge und Extensions-Methode sich dafür natürlich und harmonisch in das Eigenhaar integrieren lässt.
Eignen sich Weft-Haartressen auch für feines Haar und zur Haarverdichtung?
a, besonders feine und leichte Weft-Haartressen können sich auch für feines Haar und zur gezielten Haarverdichtung eignen, sofern Haarstärke und Haardichte eine sichere Befestigung ermöglichen. Die GL Weft Linea von Great Lengths verfügt über eine besonders feine, flexible Oberkante und liegt dadurch flach am Kopf an. Das macht sie für mich zu einer interessanten Möglichkeit, um feinem Haar gezielt mehr Fülle in Längen und Spitzen zu geben.
Bei der Beaded-Weft-Methode wird die Haartresse auf einer individuell angepassten Basis aus kleinen Micro-Rings bzw. Micro-Beads befestigt und anschließend mit Nadel und speziellem Faden angenäht. Entscheidend sind eine sorgfältige Platzierung und eine zum Eigenhaar passende Haarmenge, damit sich das Gewicht möglichst gleichmäßig verteilt.
Bei sehr feinem oder wenig dichtem Eigenhaar entscheide ich individuell, ob eine Weft-Haartresse geeignet ist oder ob beispielsweise einzelne feine Keratinbondings für bestimmte Bereiche die bessere Lösung sind.
Der Ablauf
So läuft Ihre Behandlung ab
01
Analyse & Beratung
Im persönlichen Beratungsgespräch schaue ich mir Ihre Haarstruktur, Haarstärke und Haardichte sowie die Bereiche an, in denen Sie sich mehr Fülle wünschen. Gemeinsam besprechen wir anschließend, welche Extensions-Methode und Haarmenge zu Ihrem Eigenhaar und Ihrem gewünschten Ergebnis passen und eine natürlich wirkende Haarverdichtung ermöglichen.
02
Individuelle Planung
Auf Grundlage der Beratung legen wir gemeinsam fest, wie Ihre Haarverdichtung umgesetzt wird. Extensions-Methode, Haarmenge, Farbe und Platzierung werden individuell auf Ihr Eigenhaar und die Bereiche abgestimmt, in denen Sie sich mehr Fülle wünschen.
03
Präzise Einarbeitung
Die ausgewählten Extensions werden sorgfältig und gezielt in den zuvor festgelegten Bereichen eingearbeitet. Dabei achte ich auf eine präzise Platzierung, eine zum Eigenhaar passende Gewichtsverteilung und möglichst unauffällige Befestigungen – damit die zusätzliche Fülle natürlich mit dem eigenen Haar verschmilzt.
04
Anpassungsschnitt, Styling & Extensions-Pflege
Zum Abschluss werden Eigenhaar und Extensions mit einem individuellen Anpassungsschnitt harmonisch miteinander verblendet und anschließend passend zur Frisur gestylt. Sie erhalten außerdem persönliche Pflege- und Produktempfehlungen für zu Hause, damit Ihre Haarverdichtung und Ihr Eigenhaar lange schön und gepflegt bleiben.
Häufige Fragen zur Haarverdichtung
Alles, was Sie wissen möchten
Für wen ist eine Haarverdichtung geeignet?
Eine Haarverdichtung eignet sich besonders für Frauen mit feinem, dünnem oder wenig dicht wirkendem Haar, die sich mehr Fülle und Volumen wünschen, ohne ihre Haare wesentlich verlängern zu müssen.
Nicht immer fehlt die Fülle am gesamten Kopf. Häufig wirken vor allem die Längen und Spitzen oder der Seiten- und Vorderbereich feiner und weniger dicht. Gerade rund um das Gesicht kann fehlende Haarfülle einen großen Einfluss darauf haben, wie eine Frisur fällt und welche Kontur sie bekommt. Mit einer gezielten Haarverdichtung können genau diese Bereiche ergänzt und optisch voller aufgebaut werden.
Ein gutes Beispiel dafür ist ein Bob bei feinem Haar. Ein schöner Bob lebt nicht nur von seiner Schnittform, sondern auch davon, dass die Kontur ausreichend Fülle besitzt und das Haar vom Nacken über die Seiten bis in den vorderen Bereich möglichst dicht und harmonisch fällt. Fehlt bei feinem Haar besonders im Seiten- oder Vorderbereich die notwendige Haarmenge, kann die Form trotz eines guten Haarschnitts weniger kompakt wirken. Durch gezielt eingesetzte Extensions können diese Bereiche aufgefüllt werden, sodass der Bob mehr Dichte, Volumen und eine schönere Kontur erhält – ohne daraus eine klassische Haarverlängerung machen zu müssen.
Auch wenn das Haar am Ansatz ausreichend dicht erscheint, können Längen und Spitzen mit der Zeit feiner oder transparenter wirken. Eine Haarverdichtung kann dann dazu eingesetzt werden, die vorhandene Haarlänge zu erhalten und den Längen und Spitzen wieder mehr Fülle zu geben. Das Ziel ist dabei nicht in erster Linie längeres Haar, sondern volleres, dichter wirkendes Haar und eine harmonischere Frisurenform.
Dabei muss nicht automatisch der gesamte Kopf verdichtet werden. Je nach Ausgangssituation können einzelne Haarpartien gezielt ergänzt werden. Wo zusätzliche Fülle benötigt wird und wie viel Extensions-Haar dafür sinnvoll ist, hängt von Haarstärke, Haardichte, Ausgangslänge, vorhandener Schnittform und dem gewünschten Ergebnis ab.
Für eine Haarverdichtung können unterschiedliche Extensions-Methoden eingesetzt werden, beispielsweise Weft-Haartressen, Tape Extensions oder Bondings. Gerade bei feinem Haar ist entscheidend, dass Haarmenge, Gewicht und Platzierung sorgfältig auf das vorhandene Eigenhaar abgestimmt werden und ausreichend Deckhaar für die jeweiligen Befestigungsstellen vorhanden ist.
Bei der persönlichen Beratung beurteile ich deshalb nicht nur die allgemeine Haardichte, sondern schaue mir genau an, in welchen Bereichen Fülle fehlt und wie die vorhandene Frisur durch eine Haarverdichtung unterstützt werden kann. Anschließend wird individuell entschieden, welche Methode, welche Haarmenge und welche Platzierung für das Eigenhaar und das gewünschte Ergebnis geeignet sind.
Sieht man eine Haarverdichtung oder die Befestigungsstellen?
Eine professionell geplante und eingearbeitete Haarverdichtung sollte sich möglichst natürlich und unauffällig in das Eigenhaar integrieren. Ob die Befestigungsstellen sichtbar sind, hängt jedoch nicht nur von der verwendeten Extensions-Methode ab. Entscheidend sind vor allem Haarstärke, Haardichte, vorhandenes Deckhaar sowie die richtige Platzierung der Extensions.
Gerade bei feinem oder dünnem Haar ist die Platzierung besonders wichtig. Extensions dürfen nicht einfach möglichst weit oben am Kopf eingesetzt werden. Im Bereich von Scheitel, Wirbel und Oberkopf muss ausreichend Eigenhaar vorhanden sein, damit die Befestigungsstellen zuverlässig abgedeckt werden können. Dabei sollte auch berücksichtigt werden, wie sich das Haar im Alltag bewegt. Bei Wind oder bestimmten Kopfbewegungen kann sich feines Haar leichter teilen und den Blick auf darunterliegende Haarpartien freigeben.
Deshalb plane ich eine Haarverdichtung nicht nur danach, wo zusätzliche Fülle gewünscht wird, sondern auch danach, wo die Extensions sicher und möglichst unauffällig platziert werden können. Bei einer gezielten Verdichtung im Seiten- oder Vorderbereich ist beispielsweise besonders genau darauf zu achten, wie viel Eigenhaar zum Abdecken der Befestigungen vorhanden ist.
Auch die Wahl der Extensions-Methode wird individuell auf das Eigenhaar abgestimmt. Weft-Haartressen, Tape Extensions und Bondings haben unterschiedliche Befestigungsarten und können je nach Haarstärke, Haardichte und gewünschtem Bereich unterschiedliche Vorteile bieten. Sehr feine und flache Befestigungen können gerade bei feinem Haar besonders hilfreich sein. Welche Methode tatsächlich geeignet ist, lässt sich jedoch erst beurteilen, wenn das Eigenhaar persönlich angesehen wurde.
Bei sehr feinem oder sehr wenig dichtem Eigenhaar, bei dem beispielsweise am Oberkopf oder in den gewünschten Bereichen bereits deutlich die Kopfhaut sichtbar ist, kann eine klassische Haarverdichtung mit Extensions an ihre Grenzen kommen. Dann fehlt unter Umständen ausreichend Eigenhaar, um die Befestigungen zuverlässig abzudecken oder das zusätzliche Gewicht sinnvoll zu tragen. In solchen Fällen empfehle ich nicht automatisch eine bestimmte Extensions-Methode, sondern beurteile zuerst, ob eine Haarverdichtung mit Extensions überhaupt die passende Lösung ist.
Das Ziel einer professionellen Haarverdichtung ist für mich deshalb nicht, möglichst viele Extensions einzusetzen. Entscheidend ist, mit der passenden Methode, Haarmenge und Platzierung zusätzliche Fülle zu schaffen und gleichzeitig ein natürliches Gesamtbild zu erhalten. Welche Technik dafür geeignet ist, wird bei der persönlichen Beratung individuell anhand des vorhandenen Eigenhaars und des gewünschten Ergebnisses entschieden.
Wie pflege ich meine Haarverdichtung richtig?
Eine Haarverdichtung mit Echthaar-Extensions benötigt grundsätzlich eine ähnliche Pflege wie das eigene Haar. Einige Punkte sind jedoch besonders wichtig, damit Eigenhaar, Extensions und Befestigungsstellen lange schön und gepflegt bleiben.
Die Haare sollten regelmäßig und sorgfältig mit einer für Extensions geeigneten Bürste gebürstet werden. Gerade bei feinem oder dünnem Eigenhaar ist ein behutsamer Umgang wichtig. Beim Bürsten sollte nicht unnötig an den Befestigungen gezogen werden und gleichzeitig darauf geachtet werden, dass sich Eigenhaar und Extensions im Ansatzbereich nicht miteinander verknoten.
Nach der Haarwäsche sollten die Haare und insbesondere Ansatz und Befestigungsbereiche gründlich getrocknet werden. Mit nassen oder noch feuchten Haaren sollte man nicht schlafen gehen. Für die Nacht empfiehlt sich bei längeren Haaren ein lockerer Zopf, damit die Haare möglichst wenig aneinanderreiben und sich nicht unnötig verknoten. Auch Great Lengths empfiehlt, Extensions nach dem Waschen vollständig zu trocknen und sie nachts locker zusammenzubinden oder zu flechten.
Auch die richtigen Pflegeprodukte spielen eine wichtige Rolle. Conditioner, Masken, Öle und andere reichhaltige Pflegeprodukte werden je nach Extensions-System gezielt eingesetzt und sollten nicht unkontrolliert auf die Befestigungsstellen aufgetragen werden. Besonders bei Tape Extensions und Bondings ist darauf zu achten, Pflege- und Stylingprodukte von den jeweiligen Verbindungsstellen fernzuhalten.
Welche Pflege sinnvoll ist, hängt auch davon ab, ob die Haarverdichtung mit Weft-Haartressen, Tape Extensions oder Bondings gearbeitet wurde und welche Bedürfnisse das eigene Haar hat. Gerade feines Haar benötigt häufig eine andere Pflege als kräftiges oder trockenes Haar. Deshalb sollte die Pflege immer auf Eigenhaar und Extensions gemeinsam abgestimmt werden.
Die richtige Pflege erkläre ich meinen Kundinnen bereits bei der persönlichen Beratung und nochmals ausführlich nach dem Einarbeiten der Haarverdichtung. Zusätzlich erhält jede Kundin einen Pflegepass mit den wichtigsten Pflegehinweisen und Tipps für zu Hause. So weiß sie genau, wie sie ihre Haarverdichtung im Alltag pflegen kann und worauf bei der jeweiligen Extensions-Methode besonders zu achten ist.
Wie oft muss die Haarverdichtung hochgesetzt oder erneuert werden?
Wie häufig eine Haarverdichtung hochgesetzt oder erneuert werden sollte, hängt von der verwendeten Extensions-Methode, dem Haarwachstum und vor allem von der Beschaffenheit des Eigenhaars ab. Gerade bei feinem oder dünnem Haar empfehle ich bewusst kürzere Trage- und Wartungsintervalle, damit die Befestigungen nicht unnötig lange herauswachsen und das Eigenhaar möglichst wenig belastet wird.
Bei einer Haarverdichtung mit Weft-Haartressen empfehle ich bei feinem Haar in der Regel ein Hochsetzen nach etwa 6 Wochen. Durch das natürliche Haarwachstum wandert die Befestigung immer weiter vom Ansatz weg. Je weiter eine Weft herausgewachsen ist, desto ungünstiger kann sich Zug und Bewegung auf das feine Eigenhaar auswirken. Durch regelmäßiges Hochsetzen wird die Tresse wieder näher am Ansatz platziert und die Haarverdichtung kontrolliert.
Tape Extensions sollten bei einer Haarverdichtung mit feinem oder dünnem Haar nach meiner Erfahrung ungefähr alle 4–5 Wochen kontrolliert, professionell entfernt und wieder näher am Ansatz eingesetzt werden. Wie bei allen Extensions gilt auch hier: Je feiner das Eigenhaar ist, desto wichtiger ist es, die Befestigungen und das herausgewachsene Haar regelmäßig zu kontrollieren.
Bei einer Haarverdichtung mit Bondings empfehle ich bei feinem Haar meist eine Tragedauer von etwa 3–4 Monaten. Bondings werden nicht hochgesetzt, sondern nach der entsprechenden Tragezeit professionell entfernt und bei Bedarf durch neue Extensions ersetzt.
Ein wichtiger Grund für diese begrenzte Tragezeit ist der natürliche Haarzyklus. Es ist vollkommen normal, täglich Haare zu verlieren. Während frei liegende Haare beim Waschen oder Bürsten ausfallen können, bleiben natürlich ausgefallene Eigenhaare innerhalb einer Bonding-Verbindung zunächst mit der Extensions-Strähne verbunden. Mit zunehmender Tragezeit können deshalb weniger ursprünglich befestigte Eigenhaare die einzelne Extensions-Strähne tragen.
Gleichzeitig wächst die Verbindung durch das natürliche Haarwachstum immer weiter vom Ansatz weg. Deshalb ist es gerade bei feinem Haar nicht sinnvoll, eine Bonding-Strähne nur deshalb möglichst lange zu tragen, weil die Verbindung technisch noch hält. Die Gesundheit und Belastbarkeit des vorhandenen Eigenhaars ist für mich wichtiger als eine möglichst lange Tragedauer.
Die genannten Zeiträume sind Richtwerte aus meiner Arbeit und können individuell variieren. Haarstärke, Haardichte, Haarwachstum, natürliche Haarausfallrate, verwendete Extensions-Methode, Haarmenge und Pflege zu Hause spielen dabei eine Rolle. Deshalb wird bereits bei der Beratung und beim Einarbeiten festgelegt, in welchem Abstand die jeweilige Haarverdichtung kontrolliert, hochgesetzt oder erneuert werden sollte.
Welche Extensions-Methode eignet sich für eine Haarverdichtung?
Für eine Haarverdichtung können grundsätzlich verschiedene Extensions-Methoden eingesetzt werden. Je nach Eigenhaar, Haardichte, Haarstärke und gewünschtem Ergebnis können Weft-Haartressen, Tape Extensions oder Bondings geeignet sein. Welche Methode ich empfehle, entscheide ich deshalb immer individuell nach einer persönlichen Beurteilung des Eigenhaars.
Bei feinem, aber noch ausreichend dichtem und stabilem Eigenhaar arbeite ich sehr gerne mit feinen Weft-Haartressen. Durch die zusammenhängende Tresse lässt sich zusätzliche Haarfülle sehr schön aufbauen und das Haar bekommt einen besonders natürlichen Fall. Ist das Eigenhaar jedoch extrem fein oder sehr wenig dicht, muss genau geprüft werden, ob genügend stabile Eigenhaar-Basis und ausreichend Deckhaar für eine Weft vorhanden sind.
Bei sehr feinem oder dünnem Haar können besonders kleine und leichte Bondings eine sehr schöne Möglichkeit zur Haarverdichtung sein. Hier arbeite ich unter anderem mit ultrafeinen Mini-Bondings von Great Lengths, die sich sehr gezielt und individuell platzieren lassen. Gerade im Seiten- und Vorderbereich, wo bei feinem Haar häufig Fülle fehlt und gleichzeitig besonders darauf geachtet werden muss, dass die Befestigungsstellen unauffällig bleiben, kann diese feine Arbeitsweise von Vorteil sein.
Auch Tape Extensions können für eine Haarverdichtung geeignet sein. Durch ihre flache Befestigung können sie sich je nach Haarstruktur und Platzierung sehr unauffällig in das Eigenhaar integrieren. Mittlerweile gibt es unterschiedliche Tape-Varianten, bei denen auch die sichtbare Oberfläche besonders natürlich gestaltet ist. Ob Tapes bei sehr feinem Haar die richtige Wahl sind, entscheide ich jedoch ebenfalls individuell.
Für mich gibt es deshalb nicht die eine beste Methode zur Haarverdichtung. Entscheidend ist vielmehr, wie viel Eigenhaar vorhanden ist, wie fein oder stabil es ist, wo zusätzliche Fülle benötigt wird und wie viel Deckhaar zum Abdecken der Befestigungsstellen zur Verfügung steht. Auch die vorhandene Frisur und das gewünschte Ergebnis spielen bei der Auswahl eine wichtige Rolle.
Bei der persönlichen Beratung schaue ich mir deshalb Haarstärke, Haardichte, Haarstruktur, Ausgangslänge und die Bereiche an, die verdichtet werden sollen. Erst danach entscheide ich gemeinsam mit der Kundin, welche Extensions-Methode und welche Haarmenge für ihr Eigenhaar sinnvoll sind. Ziel ist nicht, grundsätzlich eine bestimmte Technik zu bevorzugen, sondern die Methode auszuwählen, die sich möglichst natürlich in das vorhandene Eigenhaar integriert und zur individuellen Ausgangssituation passt.
Wie viele Extensions brauche ich für eine Haarverdichtung?
Wie viele Extensions für eine Haarverdichtung benötigt werden, lässt sich nicht pauschal anhand einer bestimmten Stückzahl beantworten. Entscheidend sind die Ausgangssituation des Eigenhaars, die vorhandene Haardichte, Haarstärke, Haarlänge und vor allem die Bereiche, in denen zusätzliche Fülle gewünscht wird.
Bei einer Haarverdichtung wird häufig deutlich weniger zusätzliches Haar benötigt als bei einer kompletten Haarverlängerung. Soll beispielsweise nur mehr Fülle in den Längen und Spitzen entstehen oder sollen gezielt Seiten- und Vorderbereiche dichter wirken, kann bereits eine entsprechend angepasste Haarmenge ausreichen. Soll dagegen insgesamt deutlich mehr Volumen und Fülle aufgebaut werden, wird entsprechend mehr Extensions-Haar benötigt.
Gerade bei feinem oder dünnem Eigenhaar gilt für mich jedoch nicht: Je mehr Extensions, desto besser. Die zusätzliche Haarmenge muss immer in einem sinnvollen Verhältnis zum vorhandenen Eigenhaar stehen. Zu viel Gewicht oder eine zu große Menge an Extensions wäre bei einer feinen Ausgangsbasis nicht sinnvoll. Ziel ist deshalb, mit einer individuell abgestimmten Haarmenge möglichst viel natürliche Fülle zu erzielen, ohne das Eigenhaar unnötig zu belasten.
Die benötigte Menge wird außerdem je nach Extensions-Methode unterschiedlich geplant. Bei Bondings richtet sie sich nach Anzahl und Stärke der einzelnen Strähnen, bei Tape Extensions nach der benötigten Anzahl der Tapes und bei Weft-Haartressen danach, wie viel Tressenhaar beziehungsweise wie viele Bereiche oder Reihen für das gewünschte Ergebnis benötigt werden.
Deshalb bestimme ich die benötigte Haarmenge erst bei der persönlichen Beratung. Dabei schaue ich mir genau an, wo Fülle fehlt, wie belastbar das Eigenhaar ist und welches Ergebnis sich die Kundin wünscht. Auf dieser Grundlage kann ich entscheiden, welche Extensions-Methode und welche Haarmenge für eine natürlich wirkende Haarverdichtung sinnvoll sind.
Schädigt eine Haarverdichtung das Eigenhaar?
Eine professionell geplante und fachgerecht eingearbeitete Haarverdichtung muss das Eigenhaar nicht schädigen. Gerade bei feinem oder dünnem Haar ist jedoch besonders wichtig, dass die Extensions individuell an die vorhandene Haarstärke, Haardichte und Belastbarkeit des Eigenhaars angepasst werden.
Entscheidend ist zunächst die richtige Auswahl der Extensions-Methode. Weft-Haartressen, Tape Extensions und Bondings können grundsätzlich für eine Haarverdichtung eingesetzt werden, sind aber nicht für jede Ausgangssituation gleichermaßen geeignet. Je feiner und weniger dicht das Eigenhaar ist, desto genauer müssen Gewicht, Haarmenge, Größe der Befestigungen und Platzierung auf das vorhandene Haar abgestimmt werden.
Ebenso wichtig ist eine professionelle Einarbeitung. Die Extensions dürfen nicht zu viel Zug auf das Eigenhaar ausüben und die Befestigungen müssen so gesetzt werden, dass die zusätzliche Haarmenge vom vorhandenen Eigenhaar gut getragen werden kann. Dauerhafter oder zu starker Zug auf das Haar sollte vermieden werden, da eine wiederholte mechanische Belastung Haar und Haarwurzeln schädigen kann.
Gerade bei einer Haarverdichtung von sehr feinem Haar gilt deshalb für mich: Mehr Extensions bedeuten nicht automatisch ein besseres Ergebnis. Ich arbeite lieber mit einer Haarmenge und einer Technik, die zur tatsächlichen Belastbarkeit des Eigenhaars passen. Ist das Eigenhaar in bestimmten Bereichen zu fein oder zu wenig dicht, kann es auch sinnvoll sein, dort bewusst keine Extensions einzusetzen.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist die richtige Tragedauer. Eine Haarverdichtung sollte nicht möglichst lange im Haar bleiben, nur weil die Befestigungen noch halten. Durch das natürliche Haarwachstum wandern die Verbindungsstellen vom Ansatz weg. Gleichzeitig befinden sich nach einiger Zeit natürlich ausgefallene Eigenhaare innerhalb der Befestigungen. Gerade bei feinem Haar sind deshalb regelmäßige Kontrollen und rechtzeitiges Hochsetzen beziehungsweise Erneuern besonders wichtig.
Auch die professionelle Entfernung gehört für mich zu einer schonenden Haarverdichtung. Bondings, Tape Extensions oder Weft-Haartressen sollten fachgerecht gelöst beziehungsweise entfernt werden, ohne unnötig am Eigenhaar zu ziehen. Auch Hersteller empfehlen bei ihren Systemen eine professionelle Entfernung mit den dafür vorgesehenen Produkten und Werkzeugen.
Nicht zuletzt trägt die richtige Pflege zu Hause dazu bei, Eigenhaar und Extensions zu schützen. Sorgfältiges Bürsten, der richtige Umgang mit den Befestigungsstellen und das Einhalten der empfohlenen Wartungstermine gehören deshalb genauso zu einer professionellen Haarverdichtung wie das eigentliche Einarbeiten.
Für mich beginnt eine schonende Haarverdichtung daher bereits vor dem Einsetzen der ersten Extensions. Bei der persönlichen Beratung beurteile ich Haarstärke, Haardichte und Ausgangssituation und entscheide erst danach, welche Methode, welche Haarmenge und welche Platzierung sinnvoll sind. Wenn das vorhandene Eigenhaar für eine bestimmte Form der Haarverdichtung nicht ausreichend belastbar ist, empfehle ich diese auch nicht.
Das Ziel ist nicht, möglichst viel zusätzliches Haar einzusetzen, sondern mehr Fülle zu schaffen und dabei das vorhandene Eigenhaar bestmöglich zu berücksichtigen.
Wie natürlich sieht eine Haarverdichtung aus und wie wird sie an mein Eigenhaar angepasst?
Eine professionell geplante Haarverdichtung kann sich sehr natürlich in das vorhandene Eigenhaar integrieren. Entscheidend dafür ist nicht nur, dass die Befestigungsstellen möglichst unauffällig bleiben. Für ein harmonisches Gesamtbild müssen Haarmenge, Farbe, Haarstruktur, Platzierung und Schnitt individuell auf das Eigenhaar abgestimmt werden.
Bereits bei der persönlichen Beratung schaue ich mir deshalb genau an, wo dem Haar Fülle fehlt und welches Ergebnis sich die Kundin wünscht. Nicht jede Haarverdichtung muss am gesamten Kopf erfolgen. Manchmal fehlt vor allem Volumen in den Längen und Spitzen, manchmal sind die Seiten oder der vordere Bereich weniger dicht. Die Extensions werden deshalb gezielt dort eingesetzt, wo zusätzliche Haarfülle benötigt wird und das vorhandene Eigenhaar die Befestigungen gleichzeitig sicher und möglichst unauffällig abdecken kann.
Ein besonders wichtiger Punkt ist die richtige Haarmenge. Gerade bei feinem oder dünnem Haar bedeutet mehr Extensions nicht automatisch ein natürlicheres Ergebnis. Die zusätzliche Haarmenge muss zur Haardichte und Belastbarkeit des Eigenhaars passen. Ziel ist, genau so viel Fülle aufzubauen, dass die Frisur dichter und voller wirkt, ohne das Eigenhaar unnötig zu belasten.
Ebenso entscheidend ist die Farbanpassung. Natürliches Haar besteht häufig nicht aus nur einem einzigen Farbton, sondern aus verschiedenen Nuancen, Reflexen und Schattierungen. Deshalb können bei einer Haarverdichtung auch mehrere aufeinander abgestimmte Extensions-Farben miteinander kombiniert werden. So lassen sich vorhandene Farbverläufe oder Strähnen aufgreifen und das zusätzliche Haar harmonisch in die eigene Haarfarbe integrieren.
Auch die Haarstruktur spielt eine wichtige Rolle. Das Extensions-Haar sollte sich nicht nur farblich, sondern auch in seiner Struktur und seinem Fall möglichst gut mit dem Eigenhaar verbinden. Gerade bei einer Haarverdichtung soll das zusätzliche Haar nicht wie eine separate Haarmenge wirken, sondern gemeinsam mit dem Eigenhaar eine natürliche Einheit bilden.
Welche Extensions-Methode dafür geeignet ist, entscheide ich individuell. Je nach Haarstärke, Haardichte und gewünschtem Bereich können Weft-Haartressen, Tape Extensions oder feine Bondings eingesetzt werden. Besonders bei feinem Haar ist die richtige Platzierung entscheidend. Scheitel, Wirbel, Oberkopf sowie Seiten- und Vorderbereiche müssen genau berücksichtigt werden, damit die Befestigungen auch bei Bewegung des Haares möglichst unauffällig bleiben.
Zum Abschluss gehört für mich auch bei einer Haarverdichtung ein individueller Anpassungsschnitt dazu. Eigenhaar und Extensions werden miteinander verblendet und die Konturen so angepasst, dass die zusätzliche Haarfülle zur vorhandenen Frisur passt. Gerade bei einem Bob oder anderen klar definierten Schnittformen kann gezielt aufgebaute Fülle dazu beitragen, dass Seiten, Längen und Spitzen dichter und die gesamte Kontur harmonischer wirken.
Eine natürlich wirkende Haarverdichtung entsteht deshalb für mich nicht durch eine einzelne Technik. Sie ist das Zusammenspiel aus der richtigen Extensions-Methode, einer passenden Haarmenge, präziser Platzierung, individueller Farbabstimmung und einem professionellen Anpassungsschnitt. Das Ziel ist, dass nicht die Extensions im Vordergrund stehen, sondern das eigene Haar voller, dichter und in seiner Frisurenform harmonischer wirkt.
Das sagen meine Kundinnen
“Ich habe mich sehr wohl gefühlt, die Beratung war sehr kompetent und interessant alle meine Fragen wurden genau beantwortet. Kann ich nur weiterempfehlen.”
Patrizia
“Toller Salon, sehr professionelle Beratung und wunderschönes Ergebnis!”
Jana
Der erste Schritt zu mehr Fülle
Vereinbaren Sie Ihre kostenlose und unverbindliche Beratung. Gemeinsam finden wir heraus, welche Form der Haarverdichtung zu Ihrem Eigenhaar und Ihren Wünschen passt.